Welser Wirteforum

Verpflichtende Angaben

von Kollektivvertrag-Mindestentgelten

Wie bereits mehrmals darauf hingewiesen, müssen Unternehmen seit 1. März 2011 in Stelleninseraten in allen Medien das KV-Mindestentgelt für den konkret ausgeschriebenen Arbeitsplatz angeben. Die eingeräumte Übergangsfrist ist zu Ende gegangen.

Seit 1.1.2012 werden Verstöße gegen diese Bestimmung erstmals sanktioniert, es drohen Verwaltungsstrafen bis zu € 360,00.

Um Sie als UnternehmerIn vor der Strafverfolgung mit präzisen Antworten bestmöglich zu unterstützen, finden Sie untenstehend die wichtigsten Punkte nochmals zusammengefasst:

    Die Verpflichtung zur Angabe des KV-Mindestentgeltes plus eventueller Bereitschaft zur Überzahlung gilt für alle Arbeitsstellen mit gewöhnlichem Arbeitsort in Österreich und trifft sowohl Arbeitgeber als auch Personalvermittler.
    Die Vorschrift gilt nur für Unternehmen mit lohngestaltender Vorschrift (Gesetz, Kollektivvertrag, Mindestlohntarif, Satzungserklärung oder echte Betriebsvereinbarung).
    Die Ausschreibung muss grundsätzlich für einen konkreten Arbeitsplatz erfolgen.
    Unter Ausschreibung ist jede Art von interner und externer "Publikmachung" erfasst (Zeitungen, Internet, "Schwarzes Brett", etc.).
    Für Personen, die vom Kollektivvertrag ausgenommen sind, ist keine Entgeltangabe notwendig. Für Teilzeit wie auch für geringfügige Beschäftigungen hingegen gilt die Bestimmung jedenfalls.
    In der Stellenausschreibung muss das kollektivvertraglich festgelegte Mindestentgelt für den konkreten Arbeitsplatz betragsmäßig und unter Anführung der Zeiteinheit angegeben werden. Auf die allfällige Bereitschaft zur Überzahlung ist hinzuweisen.
    Die Verstöße können von dem/der Stellenbewerber/in und der Gleichbehandlungsanwaltschaft/Regionalanwaltschaft geltend gemacht werden. Lediglich bei der ersten Unterlassung bleibt es bei einer Ermahnung.

 Beispiele für die gesetzeskonforme Gestaltung von Stellenausschreibungen:

    Ist die Angabe des KV-Mindestentgeltes gewünscht, empfiehlt sich folgende Formulierung: "Wir suchen eine/n Mitarbeiter/in ab € ...... [Angabe des konkreten Jahresbruttogehaltes laut KV], Überzahlung abhängig von beruflicher Qualifikation und Erfahrung möglich.
    Im Falle der Bereitschaft einer Überzahlung des Kollektivvertrages wird die Angabe eines marktkonformen Jahresbruttogehaltes ebenso mit einer "ab-Klausel" empfohlen: "Wir suchen eine/n Mitarbeiter/in ab € ..... [Angabe des konkreten Betrages Jahresbruttogehaltes] (exkl. Zulagen und Überstunden) abhängig von beruflicher Qualifikation und Erfahrung.

Nähere Informationen dazu finden Sie unter:Verpflichtende Angabe von Kollektivvertrag-Mindestentgelten
  

Wie bereits mehrmals darauf hingewiesen, müssen Unternehmen seit 1. März 2011 in Stelleninseraten in allen Medien das KV-Mindestentgelt für den konkret ausgeschriebenen Arbeitsplatz angeben. Die eingeräumte Übergangsfrist ist zu Ende gegangen.

Seit 1.1.2012 werden Verstöße gegen diese Bestimmung erstmals sanktioniert, es drohen Verwaltungsstrafen bis zu € 360,00.

Um Sie als UnternehmerIn vor der Strafverfolgung mit präzisen Antworten bestmöglich zu unterstützen, finden Sie untenstehend die wichtigsten Punkte nochmals zusammengefasst:

    Die Verpflichtung zur Angabe des KV-Mindestentgeltes plus eventueller Bereitschaft zur Überzahlung gilt für alle Arbeitsstellen mit gewöhnlichem Arbeitsort in Österreich und trifft sowohl Arbeitgeber als auch Personalvermittler.
    Die Vorschrift gilt nur für Unternehmen mit lohngestaltender Vorschrift (Gesetz, Kollektivvertrag, Mindestlohntarif, Satzungserklärung oder echte Betriebsvereinbarung).
    Die Ausschreibung muss grundsätzlich für einen konkreten Arbeitsplatz erfolgen.
    Unter Ausschreibung ist jede Art von interner und externer "Publikmachung" erfasst (Zeitungen, Internet, "Schwarzes Brett", etc.).
    Für Personen, die vom Kollektivvertrag ausgenommen sind, ist keine Entgeltangabe notwendig. Für Teilzeit wie auch für geringfügige Beschäftigungen hingegen gilt die Bestimmung jedenfalls.
    In der Stellenausschreibung muss das kollektivvertraglich festgelegte Mindestentgelt für den konkreten Arbeitsplatz betragsmäßig und unter Anführung der Zeiteinheit angegeben werden. Auf die allfällige Bereitschaft zur Überzahlung ist hinzuweisen.
    Die Verstöße können von dem/der Stellenbewerber/in und der Gleichbehandlungsanwaltschaft/Regionalanwaltschaft geltend gemacht werden. Lediglich bei der ersten Unterlassung bleibt es bei einer Ermahnung.

 Beispiele für die gesetzeskonforme Gestaltung von Stellenausschreibungen:

    Ist die Angabe des KV-Mindestentgeltes gewünscht, empfiehlt sich folgende Formulierung: "Wir suchen eine/n Mitarbeiter/in ab € ...... [Angabe des konkreten Jahresbruttogehaltes laut KV], Überzahlung abhängig von beruflicher Qualifikation und Erfahrung möglich.
    Im Falle der Bereitschaft einer Überzahlung des Kollektivvertrages wird die Angabe eines marktkonformen Jahresbruttogehaltes ebenso mit einer "ab-Klausel" empfohlen: "Wir suchen eine/n Mitarbeiter/in ab € ..... [Angabe des konkreten Betrages Jahresbruttogehaltes] (exkl. Zulagen und Überstunden) abhängig von beruflicher Qualifikation und Erfahrung.

Nähere Informationen dazu finden Sie unter:
http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&stid=600788&dstid=7228

 

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